Philosophie
Ich habe mich vor einigen Jahren dazu entschieden meine Neigungen professionell auszuüben, denn nur so habe ich die Möglichkeit, mich den Großteil des Tages mit dieser Leidenschaft zu beschäftigen. Hinzu kommt, dass ich auf diesem Weg mit willigen Gegenspielern zusammen komme. Ich laufe nicht Gefahr, dass eine private Bekanntschaft sich auf etwas einlässt, nur um mir "einen Gefallen" zu tun. Hier trifft sich nur, wer die bizarren Phantasien selber verspürt und sie ausleben möchte.
Leider höre ich aber viel zu oft, dass SM als brutale und perverse Sache abgetan wird. Auch werde ich häufig gefragt, ob ich dabei im Kasernenhofton mit meinem Gegenüber spreche. Doch das sind alles nur dumme Klischees, die mit der Realität rein gar nichts zu tun haben. SM ist das Spiel zweier oder mehrerer Personen, die sich fallen lassen in eine andere, ganz eigene und immer unterschiedliche Welt. Es gibt natürlich auch den Liebhaber des Kasernenhoftons, aber in einer klassischen SM Session bevorzuge ich die leisen Töne. Eine melodische, leise und feine Stimme, löst bei den meisten Menschen eine Gänsehaut aus. Schreie dagegen stoßen zurück. Zuhören wird man(n), wenn alles ruhig und harmonisch ist. Wenn dann dieser Dialog durch ein Stöhnen oder das Klatschen einer Ohrfeige unterbrochen, oder besser gesagt, begleitet wird, dann ist es noch immer keine Brutalität, sondern das knisternde Spiel von Macht und Unterwerfung, von Fallen lassen und auffangen. Sm lebt von Leidenschaft. Deswegen sehe ich auch keinen Sinn darin, jemanden zu etwas zu drängen. Bietet eine Dame einen speziell erwünschten Service nicht an, sollten Sie das akzeptieren, wie auch sie, im Gegenzug, Ihre Tabus akzeptieren muß. Das macht ein Vorgespräch, gerade bei zwei Fremden, so unsagbar wichtig. Es dient dazu die Neigungen und auch ein wenig die Persönlichkeit des Anderen kennen zu lernen. Manchmal stellt man dabei fest, dass man gar nicht zusammen passt. Das ist wohl sehr schade, doch noch viel trauriger ist diese Erkenntnis in der Session selber. Findet man dagegen, die erwarteten Gemeinsamkeiten, hat man durch das Vorgespräch die Möglichkeit, sich ein wenig einzustimmen. Vieles kann die Dame aufgrund Ihrer Erfahrung erahnen, vieles auch herauskitzeln, doch keine Lady der Welt, kann in Ihr Kopfkino sehen. Bei konkreten Vorstellungen ist es also besser die Hemmungen überwinden und offen über die Wünsche sprechen, als später enttäuscht nach Hause zu gehen. Eine für Sie unbefriedigende Session, ist auch für mich enttäuschend und unangenehm, doch in erster Linie, sind Sie derjenige, der sich mehr davon versprochen hat und enttäuscht ist. Deswegen ist es wichtig, dass Sie Ihre Wünsche äußern. Ich, zum Beispiel, bin Sadistin und leidenschaftliche Flagellantin.
Das Pfeifen von Rohrstock und Peitsche ist Musik in meinen Ohren.
Doch ist es für mich mindestens genauso schön, einen Mann, allein durch mein Dasein, durch meinen Blick und meinen Willen, zu führen.
Jede Lady, die mit mir diese Neigung teilt, wird wissen wovon ich spreche.
Doch natürlich habe ich auch andere Neigungen und habe an mir und meinen Gästen festgestellt, daß sich diese auch verändern. Sie werden intensiver, entwickeln sich weiter oder wandeln sich komplett. Manches von dem, was mich vor fünf Jahren noch begeistert hat, langweilt mich heute und Praktiken die mich nie interessiert haben, beginnen nun spannend zu werden. Doch praktizieren kann ich nur, woran ich selber Freude habe. Deswegen möchte ich nicht ausschließen, dass sich meine Neigungen und damit auch mein Service vielleicht irgendwann verändern. Praktiken die Kinder, Tiere oder Personen, die sich nur unfreiwillig am Spiel beteiligen, betreffen, schließe ich allerdings grundsätzlich aus.
Wenn die Bilder oder die Texte dieser Homepage dazu führen, dass Sie Fragen haben oder in Ihnen eine konkrete Vorstellung wächst, würde ich mich über einen Anruf oder eine Email freuen.
Baroness Mercedes
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